Petit Four (vegan)

Petit Four

Französisches Biskuit-Gebäck

Zutaten (für ca. 20 Stück)

Für den Teig

200 g Mehl
100 g Zucker
3 EL Speisestärke
1 EL Backpulver
1 TL Natron
1 Pr. Salz
1 EL Chia-Mehl (angerührt mit 2 EL heißem Wasser)
4 EL Sonnenblumenöl
100 ml Sprudelwasser
Zitronenabrieb und etwas Saft

Für die Schichtung

200 g Marzipan-Rohmasse
50 g Puderzucker
3-4 EL Johannisbeer-Marmelade

Für den Überzug

250 g Puderzucker
1 EL Granatapfelsaft
3 EL Zitronensaft

Deko

Hier sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt – für dieses Farbkonzept habe ich Mandelblättchen, gepufften Quinoa und Kokosraspeln mit Granatapfelsaft eingefärbt (veganer, roter Farbstoff ist kaum zu finden – hinter dem üblicherweise als E120 ausgezeichneten Farbstoff steckt “echtes Karmin” = Läuseblut).
Getrocknete Blütenblätter sowie selbst angerührte Zuckerschrift eignen sich ebenfalls sehr gut.

Zubereitung

Das Chia-Mehl mit dem heißen Wasser anrühren und kurz quellen lassen.
Dann alle Zutaten zu einem glatten, relativ flüssigen Teig anrühren.
Ein Backblech mit Backpapier auslegen, den Teig darauf dünn verteilen.
Anschließend bei 180°C ca. 12-15 Minuten backen.
Nach dem Backen mit einem Küchenhandtuch abdecken, damit der Boden beim Abkühlen schön weich bleibt.
Wenn er vollständig abgekühlt ist, wird der Boden in 4 gleich große Teile geschnitten.

Nun kann geschichtet werden! Wer mag, kann die Böden noch mit etwas Orangensaft einpinseln. Ansonsten die Johannisbeer-Marmelade auf alle vier Teile streichen und die Böden gerade übereinander schichten.
Ganz oben wird dann die Marzipanschicht gelegt. Hierfür die Rohmarzipan-Masse mit dem Puderzucker verkneten und auf Größe der Teigplatten ausrollen. Oben drauf legen und gut andrücken.

Nun muss das Ganze erst einmal gut durchkühlen. Auf die Marzipan-Schicht ein Backpapier legen und mit einem Holzbrett beschweren. Dann ca. 3 Stunden kalt stellen.

Inzwischen sollten sich die Böden alle gut miteinander verbunden haben. Die Ränder des entstandenen “Blocks” können gerade abgeschnitten werden, damit alle Petit Fours schöne Seitenflächen haben. Dann die Würfel in der gewünschten Größe markieren und vorsichtig (mit einem scharfen Messer!) zurecht schneiden.

Jetzt kann der Zuckerguss angerührt werden. Dazu den Puderzucker sieben und mit dem Granatapfel- und Zitronensaft anrühren (wer den Zuckerguss weiß haben möchte, nimmt nur Zitronensaft). Die Petit Fours auf eine Gabel spießen und in den Guss tauchen. Zum Abtropfen auf ein Gitter stellen und dekorieren, bevor der Guss trocknet.

Petit Four

Die Zuckergussschicht sollte im Idealfall nicht zu dick sein, damit seitlich die typische Schichtung noch zu erkennen ist.

Die Petit Fours eignen sich auch super zum Verschenken – in Muffinförmchen in einer schönen Box sind sie ein absoluter Hingucker.

Petit Four

Petit Four

4 Gedanken zu „Petit Four (vegan)“

  1. Hi.
    Dein Rezept klingt super und ich möchte sie gerne für eine Hochzeit backen. Meinst du ich kann sie vorher backen und einfrieren? Einen Tag vorher raus holen und dann die Glasur drüber machen?
    Liebe Grüße Marina

    1. Liebe Marina,

      normalerweise ist es kein Problem, Biskuit einzufrieren. Ich würde die Fours dann aber vorher schon füllen, stapeln und schneiden, das nimmt nämlich am meisten Zeit in Anspruch. 😉 Am besten du machst vorher einen Test, um zu sehen, wie sich der Teig nach dem Auftauen verhält, dann kann im “Ernstfall” nichts mehr schief gehen.
      Wir wünschen dir ganz viel Spaß beim Nachbacken!

      Liebe Grüße
      Lena & Joachim

      1. Hi.
        Ich werde in ca. 2 Wochen das Einfrieren testen.
        Jetzt noch eine Frage. Ich gehe davon aus dass das Chia-Mehl als Ei-Ersatz gedacht ist. Hättet Ihr da noch eine andere alternative für die Bindung? Chia-Mehl habe ich nicht zu Hause und ich weiß nicht ob ich sonst nochmal verwendung dafür haben werde.

        Liebe Grüße Marina

        1. Super, so bist du auf der sicheren Seite! 😉
          Das Chia-Mehl stellen wir selbst her, wir schmeißen einfach die Chia-Samen in den Mixer, so werden sie zu relativ feinem Mehl.
          Alternativ kannst du das natürlich auch mit Leinsamen machen.
          Ansonsten benutze als Ei-Ersatz doch einfach 1 EL Süßlupinenmehl mit etwas Sprudelwasser, oder 1/2 TL Natron mit 1 TL Apfelessig, das funktioniert auch sehr gut;)

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